Freie Betriebssysteme

TuxNeben dem allgegenwärtigen Microsoft Windows und dem schicken MacOS X als dominierende kommerzielle Betriebssysteme für Personal Computer existiert eine Vielzahl verschiedenster auch völlig freier Betriebssysteme, die - zumeist auf Linux basierend - in ihren prominentesten Distributionen heute ebenso einfach zu installieren und zu nutzen sind, wie die erstgenannten kommerziellen Produkte.

Die drei bekanntesten Linux-Distributionen stellen stellen wir Ihnen nachstehend vor:

Ubuntu

ubuntuist eine freie und kostenlose Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Der Name der Distribution bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Die Entwickler verfolgen mit Ubuntu das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass für jede Aufgabe genau ein Programm zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wird vom Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, das vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde.

Dank der Software WUBI läßt sich Ubuntu auch ohne Umpartitionierung parallel unter Windows-Betriebssystemen installieren.

Neue Versionen von Ubuntu für Desktops und Server erscheinen halbjährlich und enthalten Neuentwicklungen damit schnell. Daneben werden alle 2 Jahr LTS-Versionen (Long Term Support) veröffentlicht, die aktuell jeweils 5 Jahre lang unterstützt werden.

Von Ubuntu selbst, welches die selbst entwickelte Oberfläche Unity neben der Desktopumgebung GNOME einsetzt, existieren verschiedene Abwandlungen. Zu den offiziellen Unterprojekten gehören Kubuntu mit KDE, Xubuntu mit Xfce und Lubuntu mit LXDE als Desktopumgebung.

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Linux-Installation für Nicht-Techniker
(Quelle: Spiegel online):
Untersützung für Ubuntu Linux:

openSUSE

openSUSEist eine Linux-Distribution des Unternehmens SUSE Linux GmbH und gehört zu den fünf beliebtesten Linux-Distributionen, wobei ein Großteil der Anwender aus Deutschland stammt. Der Fokus der Entwickler liegt darauf, ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem mit großer Zielgruppe für Desktop und Server zu erschaffen.

Die größte Besonderheit der Distribution ist das hauseigene Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, das eine zentrale Schnittstelle für das gesamte System darstellt. Der Name „YaST“ stammt vom englischen „Yet another Setup Tool“ (deutsch: „Noch ein weiteres Einrichtungswerkzeug“).

Im Vergleich mit anderen Heimnutzer-Distributionen stellt auch die LSB-Zertifizierung der Distribution etwas Besonderes dar: So sind verschiedene Versionen der Distribution jeweils LSB-zertifiziert worden. Die Version openSUSE 10.2 ist LSB-3.1-zertifiziert.

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Fedora

Fedoraist eine Linux-Distribution, die aus dem ehemaligen Red Hat Linux entstanden ist.

Ziel der Fedora-Entwickler ist es, eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Neuerungen bei freien Betriebssystemen einzunehmen und interessierten Nutzern den Einstieg in die Entwicklung zu vereinfachen. Ebenfalls wird angestrebt, ein möglichst funktionsreiches System in Kooperation mit den Programmautoren zu verwirklichen sowie keinerlei proprietäre oder patentbehaftete Software in die Distribution aufzunehmen.

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